Jagdbetrieb

Wild

Gesäuse Wild

Das „wilde“ Gesäuse war seit jeher Lebens- und Wohnraum für viele wildlebende Tiere, von denen die jagdlich interessanten Wildarten - allen voran die Schalenwildarten Rot-, Reh- und Gamswild - auch bejagt werden.

Die unterschiedlichen Lebensräume - vom Talboden der Enns bis zu den Latschenfeldern im Hochgebirge - bieten jedoch auch einer Vielzahl von anderen Wildtieren Deckung und Äsung: vom stolzen Auerhahn, dem Birkhahn, Schneehühnern bis zum Fischotter, dem Dreizehenspecht und Weißrückenspecht bis zum König der Lüfte, dem Steinadler.

Das Gleichgewicht von Beutetieren und Beutegreifern, zu denen auch der „jagende Mensch“ zählt, ermöglicht seit mehr als 100 Jahren einen gesunden, artenreichen Wildbestand und eine hohe Wertschöpfung der Jagdausübung im Gesäuse für den Nebenbetrieb der Steiermärkischen Landesforste.

Berufsjäger

Aber egal ob Pachtjagd oder Wildtiermanagement - es ist die Aufgabe der Berufsjäger, einerseits die Jagdpächter und Jagdgäste durch schöne Jagderlebnisse zufrieden zu stellen, andererseits durch Hegemaßnahmen dafür Sorge zu tragen, dass der Gams im Gebirge, Rehe und Hirsche im Wald weiter ihre Fährte ziehen können, ohne dass der Lebensraum Schaden erleidet.

Jagdverpachtung

Steiermärkische Landesforste – Forstdirektion Admont verpachten Jagdreviere in den Gesäusebergen der nördlichen Obersteiermark.
Die Gebirgsreviere im Rotwild-Kerngebiet haben einen guten Bestand an Rot-, Reh- und Gamswild sowie Raufußhühnern.
Reviergröße zwischen 400 und 4000 ha.

Derzeit sind alle Jagdreviere verpachtet!


Seriöse Interessenten erhalten weitere Informationen unter +43 3613 / 2403,
Forstdirektion Admont
Hauptstraße 28, 8911 Admont
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Jagdbetrieb

Der Jagd wurde bei den Steiermärkischen Landesforsten seit jeher eine hohe Bedeutung beigemessen. Sie wird im Reviersystem mit derzeit 8 Berufsjägern als Ertrag bringender Nebenbetrieb geführt, wobei die Einheit von Wald und Wild in einem gesunden, tragbaren Verhältnis steht.

Unter Zugrundelegung eines Lebensraumes für Schalenwild von ca. 24.000 ha werden jährlich insgesamt ca. 1.000 Stück Rot-, Reh- und Gamswild erlegt.

Jagdreviere

Die Revierarbeit erfolgt durch gut ausgebildete und erfahrene Berufsjäger. Die Jagdpächter und Jagdgäste werden im schwierigen Gelände auf Hirsch, Reh und Gams zu Schuss gebracht und es erfolgt die verantwortungsvolle Fütterung des Wildes im Winter.

Dabei liegt die Hauptaufgabe des Jägers darin, durch zeitgerechte, qualitative und ausreichende Futtervorlage Rot- und Rehwild stressfrei durch den Winter zu bringen und die Wildschäden in Form von Schäl- und Verbissschäden zu vermeiden.

Zu diesem Zweck sind derzeit auch Wintergatter in Betrieb, die verhindern, dass Rotwild aus dem Kerngebiet im Winter in die Vorlagen der Täler zieht und dort Schäden verursacht. Sie werden vom Forstbetrieb als kurz- und mittelfristige Notwendigkeit gesehen.

Die Kenntnis der Sommereinstandsgebiete, Brunftplätze, Hauptwechsel und Lebensgewohnheiten des Wildes aus vielen Jahren Arbeitspraxis der Berufsjäger ist für einen funktionierenden Jagdbetrieb unerlässlich. Der Erfolg professioneller Arbeit ist gesundes und kapitales Wild aus dem Gesäuse, welches in Jägerkreisen bekannt und
anerkannt ist.

Unsere Berufsjäger

RJ Heimo KRANZER

Revier Lauferwald

Telefon: +43 664 / 211 31 74

RJ Hubert KOIDL

Revier Johnsbach-Sonnseite

Telefon: +43 664 / 536 41 24

RJ Peter HALLER

Revier Oberlaussa

Telefon: +43 3631 / 343
Mobil: +43 664 / 460 47 13

RJ Christian MAYER

Revier Gstatterboden

Telefon: +43 664 / 211 31 76

RJ Josef ATSCHREITER

Revier Johnsbach-Schattseite

Telefon: +43 664 / 211 31 99

RJ Christian EGGER

Revier Unterlaussa

Telefon: +43 3631 / 245
Mobil: +43 664 / 211 31 79

Geschichte

Bedeutende Jagdherren - wie Fürst Festetics, Georg Ritter v. Aichinger, Fürst v. Fürstenberg oder der Industrielle Paul Ritter von Schöller prägten die Jagd im Gesäuse ebenso wie etwa Andreas Rodlauer, besser bekannt unter seinem Namen „der schwarze Peter“, nach dem der Peternpfad in der Hochtorgruppe benannt ist und der lange Zeit unerkannt als „Wildschütz“ im Gesäuse sein Unwesen trieb.

Telefon: +43 3613 / 2403-0 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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