Willkommen bei den Steiermärkischen Landesforsten

Geschichte - Steiermärkische Landesforste

Es begann genau genommen im Jahre 1889 - ein denkwürdiges Jahr, nicht nur für die Steiermärkischen Landesforste! Auch für die Monarchie: Zu dieser Zeit starb Kronprinz Rudolf in Mayerling; die nach ihm benannte und mittlerweile fertig gestellte Eisenbahnlinie von St. Valentin ins Ennstal nach Großreifling, Hieflau, durchs Gesäuse nach Admont, weiter nach Selzthal, Stainach ins Ausseerland brachte billige Steinkohle aus den Kronländern und dem oberösterreichischen Hausruck ins Land der Hämmer. Dort rauchten die Hochöfen - die Kohlenmeiler hatten nun bald ausgedient; der Wald war für die Innerberger Hauptgewerkschaft wertlos geworden. Ihre Nachfolgerin, die Alpine-Montan-Gesellschaft verkaufte den Großteil ihrer Waldungen - an den Staat, die Kirche und das Kaiserhaus.

Für das steile, unwegsame Gebiet im so genannten Ennsknie zwischen Admont und Hieflau, St. Gallen und Johnsbach fand sich kein seriöser Käufer.

Um diese Wälder als Einheit zu erhalten und der einheimischen Bevölkerung Arbeit und Einkommen zu sichern, erwarb das Land Steiermark mit Kaufvertrag vom 16. Februar 1889 die heutigen Landesforste zum Kaufpreis von 1.363.000 Gulden.


Damit begann eine 125-jährige Erfolgsgeschichte des forstlichen Großbetriebes Steiermärkische Landesforste

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